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„Das Schulprogramm spiegelt die pädagogische Grundorientierung des Kollegiums wider und ist zugleich Ausdruck der gemeinsamen Verantwortung aller Lehrerinnen und Lehrer und der Eltern für ihre Schule“.

H.-G. Rolf

Inhaltsverzeichnis

1.Vorbemerkungen

  1. 1 Strukturen der Kooperation 

 

2. Pädagogische Grundorientierung 

3.     Öffnung der Schule nach außen

4.     Schwerpunkte der Schule

4.1   Bilingualer Unterricht

4.2   Fächer

4.3   Eingangsphase

4.4   Förderkonzept

4.5   Inklusion

4.6   Methodenkompetenzen

4.7   Medienkompetenz

4.8  "Gesunde Schule"

5.     Kooperation im vorschulischen Bereich

6.     Einschulungsverfahren

7.     Betreuungsangebote

8.     AG-Angebote

9.     Aktuelle Schulentwicklung

 

1. Vorbemerkungen

Die Claus-Rixen-Schule ist seit Beginn des Schuljahres 08/09 eine Grundschule der stadtnahen Gemeinde Altenholz, die auch Schulträger ist. Seit Beginn des Schuljahres 09/10 gehört die ehemalige Grundschule Stift zur Grundschule in Klausdorf. Durch die Fusion haben beide Schulen ihren Namen verloren. Die erste gemeinsame Schulkonferenz hat beschlossen den alten Namen Claus-Rixen-Schule auch als neuen Namen für das Gesamtsystem vorzuschlagen. Diesem Antrag wurde stattgegeben.Der Schulträger unterstützt die Schule innerhalb der gesteckten finanziellen Grenzen immer wohlwollend und hat besondere Anstrengungen in den Bereichen Prävention und Betreuungsangebote unternommen. Hier sind zu nennen:

  • Schulsozialarbeit
  • Betreute Grundschule mit unterschiedlich buchbaren Modulen
  • Nachmittagsbetreuung (bis 16.30h)
  • Fachkraft zur Wartung der PC’s

Die sächliche Ausstattung ist sehr gut, das räumliche Angebot in Klausdorf großzügig.  Auf diese Weise ist der Rahmen gesetzt worden, moderne pädagogische Konzepte vorbildlich umsetzen zu können.
Die Claus-Rixen-Schule ist am Standort in Klausdorf dreizügig und am Standort in Stift einzügig.

Die räumliche Nähe zur Helene-Dieckmann-Schule (Förderzentrum) führt zu fruchtbaren Synergieeffekten. Die Kinder werden von Anfang an bei Bedarf präventiv unterstützt und begleitet.

Die Eltern unterstützen die schulische Arbeit und engagieren sich in Projekten der Schule. Der Schulelternbeirat fördert die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrern.

Aktive Fördervereine unterstützen die schulischen Aktivitäten.

Die Schule hat an einem Comenius Projekt teilgenommen und erhielt hierfür das Prädikat „Beispielhaft“ . 2008 und 2009 wurde sie als Zukunftsschule  für Projekte zur nachhaltigen Bildung und 2007 bei Deutschland , Land der Ideen für ihre Verdienste um frühe Fremdsprachenvermittlung mit der Immersionsmethode  ausgezeichnet.

Im Schuljahr 2014/2015 wurde der Claus-Rixen-Schule vom Ministerium für Schule und Bildung  das Zertifikat "SHiB" -Schule inklusive Begabtenförderung - für die Entwicklung und Umsetzung erfolgreicher Konzepte zur Begabtenförderung verliehen.

Durch unseren Status als Ausbildungsschule sind viele Lehrerinnen und Lehrer an beiden Standorten als Ausbildungslehrkräfte zertifiziert und tätig.

1.1. Strukturen der Kooperation

Kooperationspartner der Schule helfen und unterstützen uns.

  • Die Kindertagesstätten und die Vorschulgruppe „Die Füchse“ bei der Gestaltung des Übergangs vom Kindergarten zur Schule.
  • Der FMKS als Unterstützer für den frühen Fremdsprachenerwerb.
  • Die Polizei mit dem Ziel der Prävention.
  • Die Fachberater und das Jugendamt des  Kreises bei Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf
  • Die Sozialpädagoginnen (Schulsozialarbeit) im Bereich Prävention und in besonderen Einzelfällen.
  • Vossloh als Sponsor für außerschulische Hausaufgabenhilfe
  • Die weiterführenden Schulen in Altenholz und Umgebung beim Übergang in den Sekundar I Bereich.

2. Pädagogische Grundorientierung

Die pädagogische Grundhaltung der CRS ist durch Wertschätzung geprägt. Dabei zeigen die Lehrkräfte vorbildhaft wertschätzendes Verhalten gegenüber Mitmenschen und ihrer Umwelt.

Bei den Schülern möchten wir somit folgende Werte und Eigenschaften fördern:

WERTSCHÄTZUNG
Eigenständigkeit
Respekt & Rücksichtnahme
Toleranz
Selbstbewusstsein
Courage
Hilfsbereitschaft & Höflichkeit
Anstrengungsbereitschaft
Ehrgeiz
Teamfähigkeit
Ziel- und Leistungsorientierung
Umweltbewusstsein
Neugier
WERTSCHÄTZUNG

3. Öffnung der Schule nach außen

Die Schule ist kein in sich geschlossener Raum. Es ist erforderlich, dass Kontakte zu außerschulischen Einrichtungen und Institutionen hergestellt werden. In vielen Bereichen ist es sinnvoll und von großem Vorteil, deren Know-how und das der Eltern in den Unterricht einzubeziehen.

Zusammenarbeit Eltern – Schule

  • Engagement in schulischen Gremien ist erwünscht, um auch Einblicke in den schulischen Alltag zu ermöglichen
  • Die Unterstützung bei schulischen Aktivitäten, z.B. Backen, Basteln, Projekte, Schulhofgestaltung etc. hilft uns sehr.
  • Eltern sind auch Spezialisten für viele unterschiedliche Bereiche und können mit ihren Erfahrungen den Unterricht bereichern.
  • Eltern müssen auch gut informiert sein. Dies geschieht durch die CRS Nachrichten und die Schulhomepage. Die Elternvertreter und die Klassenlehrerinnen sind wichtige Schnittstellen im Informationsfluss.

Darstellung nach außen

  • Die CRS informiert auf ihrer Homepage, in den Altenholzer Nachrichten und in der Tagespresse über Besonderheiten des schulischen Lebens.

Zusammenarbeit mit Institutionen

Die CRS arbeitet mit folgenden Institutionen zusammen:

  • Kindergärten
  • Weiterführende Schulen
  • VHS (Angebote zusätzlicher AGs)
  • IQSH
  • Zusammenarbeit mit der Tageszeitung (z.B. Leselust )
  • Kunsthalle, Museen und andere außerschulische Lernorte
  • Institute zur Förderung bei Teilleistungsschwächen
  • Betriebe der Umgebung
  • Anbieter für Erste-Hilfe-Kurse für die 3. Klassen
  • Polizei
  • Feuerwehr
  • Sportverein
  • Kirche
  • Universität
  • Jugendamt

Dies führt zu zusätzlichen Ressourcen, die die schulische Ausbildung ergänzen.

Um Übergänge so reibungslos wie möglich zu gestalten, arbeitet die CRS in verschiedenen Gremien mit:

  • Arbeitskreis mit den Kindertagesstätten
  • Orientierungsstufentreffen der weiterführenden Schulen

Die Zusammenarbeit mit den oben genannten Einrichtungen ist ein fester Bestandteil geworden.

Immer wieder bekommt die CRS zusätzliche Geldmittel von außen. Dadurch kann eine Förderung über die schulischen Möglichkeiten hinaus realisiert werden. Dies gilt besonders für Hausaufgabenhilfen.
Die CRS möchte diese Hilfen ausbauen und wird, gemeinsam mit den Eltern und dem Förderverein, Wege zur Umsetzung ermitteln.

4. Schwerpunkte der Schule

4.1. Bilingualer Unterricht

Das Englische ist die bedeutendste Verkehrssprache der Welt. Für die Verständigung mit Menschen anderer Länder ist sie unverzichtbar. Durch das Zusammenwachsen Europas sind immer mehr Berufe auf eine gute Beherrschung von Fremdsprachen angewiesen. Das Bologna Protokoll beschreibt die europäischen Forderungen an fremdsprachliche Kompetenz. Herkömmlicher Fremdspracheunterricht kann diese Forderung nur begrenzt  erfüllen.
Seit dem Jahre 1999 wird jeweils eine Klasse eines Jahrgangs unserer Schule als bilinguale Klasse geführt. In diesen Klassen ist die Unterrichtssprache in allen Fächern, bis auf das Fach Deutsch, Englisch.
In den ersten vier Jahren wurde dieser Schulversuch von der Arbeitsgruppe um Prof. Wode wissenschaftlich begleitet. Nach Nachweis der unterrichtlichen Erfolge, können nun auch andere Schulen in Anlehnung an das „Altenholzer Modell“ die Fremdsprache immersiv vermitteln.

Vorteile der Immersion
Die Immersion (Sprachbad) ermöglicht es den Kindern,  die neue Sprache auf natürliche Weise zu erlernen. Die Kinder hören und benutzen das Englische täglich, ohne dass die Regeln und  Vokabeln eigens zum Thema gemacht werden. Dadurch lernen sie die fremde Sprache unbewusst, und der Umgang mit ihr wird ihnen selbstverständlich. Wie auch in allen anderen Klassen ist der Unterricht  auf die Vermittlung der Sachinhalte der jeweiligen Fächer ausgerichtet,  die Vermittlung der Fremdsprache ist ein „Nebenprodukt“.
Die Kinder werden anfänglich nicht genötigt, Englisch zu sprechen. Sie lernen nur durch das Zuhören, die fremde Sprache zu verstehen. Zunächst erfassen sie die Intension der Aussagen, dann immer genauer die Inhalte des Gesagten und schließlich beginnen sie,  Englisch zu sprechen. Um auch bei geringen bis  keinen Fremdsprachekenntnissen die Lehrinhalte zu verstehen, muss der Lehrer die Unterrichtssituation  sehr anschaulich gestalten. Das geschieht  insbesondere durch den Einsatz visueller Mittel (Bilder, Symbole, Handpuppen etc.).
Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Kinder die Informationen sehr schnell aufnehmen, mit großem Spaß lernen und innerhalb von nur wenigen Wochen das Wichtigste verstehen.
Im bilingualen Unterricht werden viele verschiedene Erklärungstechniken angewandt und es wird ein besonderes Augenmerk darauf gerichtet, dass die Kinder den Stoff verstanden haben.

Unter welchen Bedingungen gelingt Immersion?
Es ist ganz wichtig, dass der Anteil der Unterrichtsstunden, in denen Englisch gesprochen wird, möglichst hoch ist. Daher haben wir uns entschlossen, alle Fächer auf Englisch zu unterrichten. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die fremde Sprache so variantenreich wie möglich in der Unterrichtssituation gebraucht wird. Durch den unterschiedlichen Wortschatz in den verschiedenen Fächern, lernen die Kinder Wörter, die üblicherweise nicht im Fremdsprachenunterricht  vermittelt werden.

Wer unterrichtet diese Kinder?
Die Lehrerinnen in diesen Klassen sind entweder Englischlehrerinnen oder haben längere Zeit im englischsprachigen Ausland verbracht.

Wir bieten im Bereich Englisch kostenpflichtige Arbeitsgemeinschaften an.  Die Teilnahme an der AG ist Pflicht für die Klassen 1c und 2c (bilinguale Klassen), freiwillig für die Klassen 3c und 4c (bilinguale Klassen), freiwillig für die Klassen 1a,1b,2a,2b. Für die Klassen 3a,3b,4a,4b ist zurzeit keine Englisch-AG vorgesehen.
Die Schule bemüht sich zudem jährlich um einen Assistant Teacher aus dem englischsprachigen Ausland.

Welche Vorteile hat bilingualer Unterricht für mein Kind?
Wie zahlreiche wissenschaftliche Studien erwiesen haben, fördern frühe Fremdsprachenkenntnisse die kognitive Entwicklung der Kinder:

  • Sie gehen bewusster mit Sprache um, auch mit der Muttersprache.
  • Sie sind kreativer, wenn es um Lösungen von bestimmten Problemen geht.
  • Sie lernen es, flexibel zu denken und alternative Lösungsmöglichkeiten zu suchen.
  • Sie lernen es, sich auch mit begrenzten sprachlichen Mitteln auszudrücken.
  • Sie lernen es, sich stärker in andere hineinzuversetzen, die nicht so gut verstehen wie sie selbst.

Welche Nachteile gibt es? Wird nicht das Deutsch der Kinder leiden...?
Die Erfahrung lehrt, dass sich für Kinder aus einem starken Sprachumfeld, wie dem unsrigen, keinerlei sprachliche Nachteile ergeben. Die Muttersprache ist so stark besetzt, dass sie sich auch außerhalb der Schule normal weiterentwickelt,  ja dass die Kinder ihr Allgemeinwissen über Sprache, das sie im Englischen erwerben, auch auf ihre Muttersprache übertragen und umgekehrt. Es ist möglich, dass sie ihre Altersgenossen in der Muttersprachenkompetenz sogar überflügeln.

Leidet das Wissen in den anderen Fächern?
Aus vielen bilingualen Schulversuchen ist bekannt, dass für die Stoffvermittlung zunächst etwas mehr Zeit aufgewandt werden muss, als in einsprachigen Klassen. Diese Verschiebung wird aber bis zum Ende der Grundschule wieder aufgeholt.
Die Begleitung des Schulversuchs hat gezeigt, dass keine fachlichen Mängel auftreten.

Warum so früh beginnen?
Sprachen können zwar in jedem Alter gelernt werden, aber die Erfahrung und die wissenschaftlichen Studien zeigen, dass die Zeit vor der Einschulung und während der Grundschule besonders günstig ist. Vor allem wird so Zeit gewonnen, später eine weitere Sprache auf ausreichendem Niveau  zu lernen.

Muss mein Kind besonders intelligent sein, um bilingualem Unterricht folgen zu können?
Manche Kinder lernen schneller, andere brauchen ihre Zeit. Das gilt auch für den Erwerb einer Sprache und ist ganz natürlich.
Wichtig ist, dass das Kind motiviert ist, die fremde Sprache zu lernen und sich gut konzentrieren kann. Es ist notwendig, weiter zuzuhören, auch wenn man wenig oder gar nichts versteht. Schaltet man dann ab, geht der Lernprozess mühsam voran. Zudem sollte das Kind interessiert sein und den Mut haben, die Fremdsprache zu benutzen. Die alte Weisheit „Sprache lernt man durch sprechen“ gilt auch hier.

Welche Kinder können angemeldet werden?
Alle Kinder können für die bilinguale Eingangsstufe  angemeldet  werden.  Bevorzugt werden Kinder, die schon über englische Vorkenntnisse verfügen, sei es aus den Kitas oder Vorschulgruppen, aus Auslandsaufenthalten oder durch  Mehrsprachigkeit in der Familie.

Die Plätze für diesen Bildungsgang sind begrenzt. Die Schule entscheidet über die Aufnahme in Abstimmung mit den Kindergärten.
Nach Aufhebung der Schuleinzugsbereiche können auch  Kinder aus anderen Gemeinden angemeldet werden.
Die Anmeldezeiten sind jährlich auf der Homepage und in den Altenholzer Nachrichten veröffentlicht. Eltern aus anderen Gemeinden müssen sich vorher mit ihrer zuständigen Schule in Verbindung setzen.

Wie erhalte ich weitere Informationen?
Es gibt jährlich einen Informationsabend im September/Oktober, der unter anderem über dieses Angebot informiert. Der Termin für diesen Infoabend wird ebenfalls auf unserer Homepage und in den Altenholzer nachrichten veröffentlicht.

Wie geht es nach der Grundschule weiter?
Zur Zeit entwickelt sich am Gymnasium Altenholz ein bilingualer Zweig. Die Schülerinnen und Schüler, die die bilinguale Klasse verlassen, erhalten darüber hinaus dort einen Englischunterricht, der ihren Kenntnisstand und die Vermittlungsmethode berücksichtigt. Weiterhin gibt es in Kiel zwei Gymnasien die bilingual unterrichten.

Wo erfahre ich mehr über immersives Lernen?
Auf der Homepage des FMKS  http://www.fmks-online.de/ finden Sie weiter Informationen.
Wer sich mehr mit dem wissenschaftlichen Hintergrund  befassen möchte,  findet reichlich Literatur. Eine gut verständliche  Zusammenfassung bietet  das Buch von Prof. Henning Wode „Frühes Fremdsprachenlernen in bilingualen Kindergärten und Grundschulen“ aus dem Westermann Verlag.

4.2. Fächer

Kontingentstundentafel

Kontingentstundentafel für die Grundschule

 

Jahrgangsstufen

Wochenstunden

Fachbereich / Fach

1 - 2

3 - 4

Summe 1 - 4

Deutsch

12

12

24

Mathematik

10

10

20

Englisch

0

4

4

Natur-, sozial und

Gesellschaftswissenschaftlicher

Fachbereich

(Religion, HWS)

8

12

20

Ästhetische und Technische

Bildung, Sport

(Kunst, Musik, Textillehre,

Technik, Sport)

10

14

24

Stunden insgesamt

40

52

92

Diese Kontingentstundentafel wurde 2007 im Nachrichtenblatt veröffentlicht mit der Zielsetzung, den Schulen mehr Flexibilität bei der Ausgestaltung der Stundentafel möglich zu machen.

Die Claus-Rixen-Schule hat in ihrer Schulkonferenz folgende Ausgestaltung beschlossen:

Fachbereich / Fach

1 – 2

3 - 4

Wochenstunden

Summe 1 - 4

Deutsch

jeweils 6 Wochenstunden pro Klassenstufe

24

Mathematik

jeweils 5 Wochenstunden pro Klassenstufe

20

Englisch

 AG

(durch Eltern finanziert)

je 2

Wochenstunden

4

Religion

je 2 Wochenstunden pro Klassenstufe

je 2

wobei jeweils eine Stunde sozialen Themen gewidmet werden soll

8

HWS

je 2 Wochenstunden pro Klassenstufe

je 4

12

Kunst

je 2

Wochenstunden

pro Klassenstufe

je 2 (in der Klassenstufe 4 eine Stunde und Teilnahme an AG-Angeboten)

Wochenstunden

pro Klassenstufe

8

Musik

je 1

Wochenstunde

pro Klassenstufe

je 2 (in der Klassenstufe 3eine Stunde und Teilnahme an AG-Angeboten)

Wochenstunden

pro Klassenstufe

6

Sport

je 2

Wochenstunden

pro Klassenstufe

je 2

Wochenstunden

pro Klassenstufe

(Schwimmen wird integriert; weitere Angebote durch Arbeitsgemeinschaften)

10

 

Deutsch
In der Eingangsphase wird zu jeweils wechselnden inhaltlichen Themen aus dem Lebensumfeld der Kinder im Sinne eines integrativen Deutschunterrichts gearbeitet. Innerhalb eines thematischen Bezuges werden verschiedene Gegenstandsfelder des Deutschunterrichtes behandelt. Dabei sind die inhaltlichen Leitthemen im Sinne eines fächerübergreifenden Arbeitens mit HWS, Kunst und Musik zu verknüpfen.

 

Lernstandserhebungen


Mit regelmäßigen Lernstandserhebungen werden die individuellen Lernentwicklungen 
der Kinder überprüft.


Dies sind zu Beginn Überprüfungen der phonologischen Bewusstheit und der Fähigkeiten zum lauttreuen Schreiben. 


Mit zunehmenden Fertigkeiten werden Lernzielkontrollen zu den gelernten Rechtschreibstrategien sowie kleine Aufträge zu Textproduktionen und Lesetests durchgeführt. 


In Abschreibdiktaten sowie Diktaten nach geübtem Wortmaterial werden Aussagen über die erarbeitete Rechtschreibsicherheit getroffen.

 

Standardisierte Tests


Im ersten Schulbesuchsjahr wird vor den Osterferien mit der diagnostischen Bilderleiste getestet.


Der Stolperwörterlesetest findet am Ende des ersten und zweiten Schulbesuchsjahres nach den Osterferien statt.

Der HSP-Test zur Rechtschreibfertigkeit wird Mitte des ersten, Ende des ersten, Mitte des zweiten und am Ende des zweiten Schuljahres durchgeführt.

 

Individuelle Förderung und Forderung 


Je nach Bedarf erhalten die Kinder Fördermaterial zum Üben und Vertiefen.

Das Antolin- Leseprogramm und andere Lesefleißmethoden erhöhen die Lesemotivation.

Schwerpunkt Freude am Lesen

Das Lesen und Vorlesen sind fester Bestandsteil der Eingangsphasenarbeit. Ritualisierte Abläufe am Vormittag, die jährliche Projektwoche des Buches sowie der Besuch von Lesungen in der Stadtteilbücherei tragen zu einer Schwerpunktbildung bei.

Der regelmäßige Besuch der Bücherei sowie Buchvorstellungen im Unterricht gehören zum Schulalltag. Allen Schülern und Schülerinnen steht eine von Eltern geleitete Schülerbücherei zur Verfügung.

Mathematik

  • Schwerpunkte des Faches Mathematik an der Claus-Rixen-Schule
    • Bewegliches Denken der Kinder wird gefördert durch 
      • regelmäßige Knobelaufgaben.
      • Anbieten und Zulassen verschiedener, kreativer Rechenwege.
      • die Zusammensetzung der Klassenarbeiten.
      • offene Aufgabenformen.
    • Schulung der räumlichen Denkens durch geeignete, handlungsorientierte Materialien.
    • Pädagogisch-diagnostische Wahrnehmungsschulung
  • Klassenarbeiten/Leistungsnachweise 
Jahrgangsstufe

Anzahl der 
Klassenarbeiten/Leistungsnachweise

1

  • regelmäßige kleine Tests nach jeder Unterrichtseinheit
  • jeweils zum Ende des Halbjahres ein großer Test

2

  • 2 Leistungsnachweise (Summe kleiner regelmäßiger Tests nach jeder Unterrichtseinheit)
  • 5 Klassenarbeiten (ca. alle 6-8 Wochen) 

3

  • 7 Klassenarbeiten

4

  • 7 Klassenarbeiten
    • Zur Benotung von Klassenarbeiten werden die folgenden Werte als Orientierungshilfe festgelegt:

Sehr gut

100% - 98%

Gut

97% - 82%

Befriedigend

81% - 65%

Ausreichend

64% - 50%

Mangelhaft

49% - 25 %

Ungenügend

Unter 25%

Der Bereich Gut kann auch etwas enger gefasst werden.

o Zur Zusammensetzung von Klassenarbeiten

  • Teil 1 wird mit Elementare Fähigkeiten bezeichnet. Er besteht aus Aufgaben des Anforderungsbereichs 1 (AB I) und soll etwa 60% der Klassenarbeit ausmachen.
  • Teil 2 wird mit Erweiterte Fähigkeiten bezeichnet. Er besteht aus Aufgaben des Anforderungsbereichs 2 (AB II) und soll etwa 30 % der Klassenarbeiten ausmachen.
  • Teil 3 wird mit Fortgeschrittene Fähigkeiten bezeichnet. Er besteht aus Aufgaben des Anforderungsbereichs 3 (AB III) und soll etwa 10 % der Klassenarbeiten ausmachen.

Teil 1:  Anforderungsbereich "Reproduzieren" (AB I)

  • Das Lösen der Aufgabe erfordert Grundwissen und das Ausführen von Routinetätigkeiten.

Teil 2: Anforderungsbereich „Zusammenhänge herstellen“ (AB II)

  • Das Lösen der Aufgabe erfordert das Erkennen und Nutzen von Zusammenhängen.

Teil 3: Anforderungsbereich „Verallgemeinern und Reflektieren“ (AB III)

    • Das Lösen der Aufgabe erfordert komplexe Tätigkeiten wie Strukturieren, Entwickeln von Strategien, Beurteilen und Verallgemeinern.
(aus: Bildungsstandards im Fach Mathematik (Klassenstufe 4) S.16)

Klassenstufe 1 und 2

  • Fördern und Fordern
    • Die Überprüfung findet statt über die Bearbeitung der Diagnosehefte von „Minimax“. Diese geben Aufschluss über den Stand des Kindes wonach die weiteren Maßnahmen erfolgen. Eine regelmäßige Rückmeldung an die Eltern erfolgt.
    • Leistungsstarke Kinder werden gefordert 
      • durch offene Aufgabenformen.
      • differenziertes Zusatzmaterial (Knobelaufgaben, Entdeckerkartei).
      • durch den Einsatz von Software am Computer (z.B. Budenberg, Lernwerkstatt und evtl. www.mathepiraten.de).
    • Gefördert wird durch 
      • die differenzierten Materialien von „Minimax“
      • zusätzliches Übungsmaterial.
      • durch den Einsatz von Software am Computer (z.B. Budenberg, Lernwerkstatt und evtl. www.mathepiraten.de).
      • handlungsorientierte Materialien.
  • Schwerpunkt bestimmter Unterrichtsmethoden 
    • Einsatz von Arbeits-/Wochenplänen sowie Stations- / Werkstattarbeit 
      • zu Differenzierungszwecken (fördern und fordern).
      • um handlungsorientiertes Lernen durch eine große Materialvielfalt zu ermöglichen.
    • Einsatz und Training von Selbstkontrolle, um die Kinder an die Reflexion und Überarbeitung ihrer Arbeitsergebnisse heranzuführen.
      Diese Schwerpunkte sind umzusetzen unter der Voraussetzung der Doppelbesetzungen in den Eingangsphasenklassen.
  • Rolle der Hausaufgaben 
    • Der Schwerpunkt der Hausaufgaben liegt auf der Wiederholung und Festigung erarbeiteter Inhalte durch in der Regel tägliche Hausaufgaben. Eine Differenzierung ist auch bei den Hausaufgaben vorgesehen.
    • Zusätzliche Übungen außerhalb der regulären Hausaufgaben (z.B. Kopfrechnen, Einmaleinstraining, Schätzaufgaben usw.) sind sinnvoll.
    • Den Kindern sollten häufig Erfahrungen in mathematischen Alltagssituationen ermöglicht werden (Umgang mit Geld, messen, wiegen usw.).
    • Der Zeitrahmen für die gesamten Hausaufgaben eines Kindes sollten in der 1. Klasse ca. 20 Minuten und in der 2.Klasse ca.30-40 Minuten konzentriertes Arbeiten nicht überschreiten. Ist dies der Fall, wäre ein Hinweis der Eltern erforderlich.


Klassenstufe 3 und 4 

  • Fördern und Fordern 
    • Leistungsstarke Kinder werden gefordert 
      • durch offene Aufgabenformen.
      • differenziertes Zusatzmaterial (Knobelaufgaben).
      • durch Mathematikwettbewerbe wie das „Mathesams“, das „Känguru der Mathematik“ und die Teilnahme an der 
        "Mathematikolympiade"
    • Gefördert wird durch 
      • differenziertes Material.
      • handlungsorientierte Materialien. 
      • den Einsatz von Software am Computer (z.B. Budenberg)
  • Schwerpunkt bestimmter Unterrichtsmethoden
    • Einsatz von Arbeits-/Wochenplänen sowie Stationsarbeit
      • zu Differenzierungszwecken (fördern und fordern).
      • um handlungsorientiertes Lernen durch eine große Materialvielfalt zu ermöglichen.
    • Einsatz und Training von Selbstkontrolle, um die Kinder an die Reflexion und Überarbeitung ihrer Arbeitsergebnisse heranzuführen.
  • Rolle der Hausaufgaben 
    • Der Schwerpunkt der Hausaufgaben liegt auf der Wiederholung und Festigung erarbeiteter Inhalte.
    • Hausaufgaben zu erarbeiteten Inhalten sollen von den Kindern ohne Hilfe erledigt werden können. Ist dies nicht der Fall, wäre ein Hinweis der Eltern erforderlich.
    • Zusätzliche Übungen außerhalb der regulären Hausaufgaben (z.B. Einmaleinstraining, Schätzaufgaben usw.) sind sinnvoll.
    • Den Kindern sollten häufig Erfahrungen in mathematischen Alltagssituationen ermöglicht werden (Umgang mit Geld, messen, wiegen usw.).
    • die Hausaufgaben in Mathematik sollten in der Regel 20 Minuten in der dritten Klasse und 30 Minuten in der vierten Klasse nich übersteigen.
  • Besondere Tage/Events
    • Organisation und Durchführung des Mathesams
    • Teilnahme am Wettbewerb „Känguru der Mathematik“
    • Teilnahme an der "Matheolympiade"

Heimat- , Welt- und Sachunterricht

Der HWS unterstützt die Schüler  bei der Erschließung ihrer Umwelt und legt Grundlagen für den Fachunterricht an weiterführenden Schulen. Er knüpft an  die Lebenswelterfahrung und Interessen der Kinder an und macht, durch die Vernetzung der Methoden und Inhalte der sozial- und kulturwissenschaftlichen, der raumbezogenen, der naturwissenschaftlichen, der technischen und historischen Perspektive, Zusammenhänge erfassbar.

Wir setzen Schwerpunkte auf handlungsorientiertes Arbeiten, „Versuchen und Experimentieren“ und das Besuchen von außerschulischen Lernorten.

Diese fachgemäßen Arbeits- und Denkverfahren erweitern und differenzieren wir in den Klassenstufen 3 und 4 unter Berücksichtigung der Lehrplanvorgaben und arbeiten mit handlungsorientiertem Material u.a. aus den Spectra-Klassenkisten und  Cornelsen Experimentierboxen.

Die Klassenfahrten im 3. bzw. 4. Jahrgang bereichern anschaulich und erfahrungsreich das Unterrichtsthema Schleswig-Holstein.

Für den bilingualen Unterricht in Klausdorf werden über die lehrwerksgebundenen Unterrichtthemen hinaus, HWS Stunden aus den Unterrichtsfeldern des Lehrplans mit den   in englischer Sprache aufbereiteten Unterrichtsmaterialien erteilt.

Besondere Projekte in Klausdorf:

  • 2007: Ausstellung der „Miniphänomenta“
  • 2008: Der „Forschungsexpress“ ist an der Schule
  • 2009: Forschernacht
  • 2009: Ein Mitmachangebot (Thema Schall) bei dem naturwissenschaftlichen Festival „Xperimenta“ in der Sparkassen-Arena
  • 2009: Schulgarten –AG
  • 2015: Forschernächte in Klausdorf und Stift

Ziele:

  • jährlich mindestens eine naturwissenschaftliche Schulveranstaltung
  • Forscherecken in jeder Klasse
  • Das Einrichten eines HWS-Fachraumes
  • Weiterführung des Schulgartens

In Stift nutzen wir zusätzlich den Stifter Wald als räumlich nahen Lern- und Erlebnisraum.

Besondere Projekte in Stift

  • Aktion Eichhörnchen
  • Waldspiele

Weitere Ziele:

  • Einrichten eines Fachraumes für den Heimat- und Sachunterricht
  • Schulgarten
  • Weitere Vernetzung mit dem Verein „Kinderwald e.V.“ und den zuständigen Forstämtern (Stift)
  • Enger Austausch mit den weiterführenden Schulen im Hinblick auf Material und Ausstattung

Musik

Das Fach Musik trägt in vielfältiger Weise dazu bei, das schulische Leben durch das Jahr hindurch musikalisch zu umrahmen und zu begleiten, sei es in fächerübergreifenden Projekten oder in regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltungen.

Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt im Singen und Musizieren.
Folgende Rituale sind Teil des Schuljahres

  • Einschulungsfeier
  • Herbstsingen
  • Adventssingen
  • Sternsingen
  • Weihnachtssingen
  • Frühlingskonzert
  • Verabschiedung der vierten Klassen

Zum jahreszeitlichen Singen besteht an der Außenstelle Stift ein gemeinsamer Liederkanon, an der Claus-Rixen-Schule wird ein solcher entwickelt.

Zusätzlich ermöglichen wir den Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an musikalischen Arbeitsgemeinschaften:

In Klausdorf:

  • Flöten AG
  • Chöre (englisch/deutsch)

In Stift:

  • Chor

Religion

Der Religionsunterricht der Claus-Rixen-Schule leistet einen Beitrag  zur Werteerziehung, indem er den SchülerInnen durch jährliche Aktionen für das Hilfsprojekt „Asante“ soziale Verantwortung überträgt und zudem religiöse   Traditionen ritualisiert.
Die Einbeziehung kirchlicher Feste in den Unterricht ist für alle Lehrerinnen selbstverständlich. Zu bestimmten  Anlässen gestalten die Kinder in Absprache mit dem  Gemeindepastor die Gottesdienste mit.

In der Eingangsphase wird nach einem schulinternen  Fachcurriculum gearbeitet. Ein weiteres für die Klasse 3/4  ist in Planung.
Der Religionsunterricht soll weiter  geöffnet werden, mit der Zielsetzung, dass sich die Kinder Themen selbst  erarbeiten und ihre Ergebnisse präsentieren.

Sport:

Unsere Ziele sind:

  • Förderung des Gemeinschaftsgefühls
  • Erfolgserlebnisse vermitteln
  • Bewegungsarmut abschwächen
  • Defiziten entgegenwirken
  • Gesunde Lebensführung auch nach der Schule
  • Voraussetzung für weniger Unfälle
  • Integration und Kommunikation untereinander
  • Vermittlung möglichst vielfältiger Bewegungserfahrungen
  • Kennenlernen unterschiedlichster sportlicher Betätigungen

Der hohe Stellenwert des Sports im schulischen Unterrichtskanon ist sicherlich unumstritten, denn gerade in der heutigen Gesellschaft wird Fitness und gesunde Lebensweise durch regelmäßige sportliche Betätigung großgeschrieben. Der  Sportunterricht an unserer Schule will hier unterstützen und die individuelle Auswahl einer Sportart für den Freizeitbereich erleichtern, indem er vielfältige Möglichkeiten der Bewegungserfahrung anbietet. Hierbei soll der Schwerpunkt weniger auf die Vermittlung sportartspezifischer Fertigkeiten gelegt werden. Der Ansatz ist eher darin zu sehen, die Schüler und Schülerinnen zu motivieren, im Freizeitbereich Sport zu treiben, der ihren persönlichen Ansprüchen entspricht, ihnen Spaß bereitet und Erfolgserlebnisse vermittelt. Im Unterricht soll der Klassenverband  gefestigt und ein harmonisches, faires Miteinander trainiert werden.

Es ist leider vermehrt zu beobachten, dass die Kinder bewegungsarm aufwachsen und nicht in der Lage sind, einfachere koordinative Aufgaben zu lösen. Die Zahl der Kinder mit Rückenleiden und Fehlhaltungen wächst zunehmend. Durch die Defizite im motorischen Bereich kommt es eher zu Unfällen, die körperliche Belastbarkeit ist teilweise alarmierend gering. Aber auch im sozialen Bereich fehlt es oft an Verhaltensmustern, die beim sportlichen Miteinander beinahe automatisch angelegt werden. Regeln einhalten, Taktiken absprechen, andere beobachten und aufeinander eingehen sind Verhaltensweisen, die lange nicht allen Kindern geläufig sind.

Um diesem entgegen zu wirken, organisieren wir unseren Sportunterricht wie folgt:

  • Unterricht und Pausen
    • offene Unterrichtsangebote in möglichst vielen unterschiedlichen Sportarten
    • Kollegiumsinterne Fortbildung durch Austausch von Stundenskizze und Übernahme des Geräteaufbaus
    • Definition der Leistungsbeurteilung nicht nur über die Bewertung der sportlichen Fertigkeiten, sondern auch über das Lernverhalten, die Bereitschaft, den Leistungswillen und die sozialen Verhaltensweisen.
    • Anregungen zur sportlichen Betätigung auch in der Pause auf dem Schulhof durch:
      • zur Bewegung anregende Spiel- und Klettergeräte
      • Bereitstellung von Kleingeräten
      • Schulhofgestaltung
    • Traditionelle Schulsportfeste
      • Tischtennisturnier der Alterstufen 8 bis 10 Jahre
      • Spieleolympiade
      • Kastenticker
      • Abenteuerland zum Klettern
      • LauftagKooperation mit außerschulischen Partnern
      • KielLauf
      • Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen
      • Landessportverband „Sport gegen Gewalt“
      • TSV – Altenholz
      • Volkshochschule
      • Triathlonverein Dänischer Wohld e.V.

Kunst

An der Claus-Rixen-Schule wird das Fach Kunst überwiegend zweistündig unterrichtet. Dabei findet der fächerübergreifende Ansatz Berücksichtigung. Innerhalb der Themen werden die Arbeitsbereiche

  • Zeichnung
  • Malerei
  • Plastik
  • Schrift
  • Schrift/Druckgrafik
  • textiles und technisches Gestalten
  • Bauen/Wohnen/Umweltgestaltung
    behandelt. Unter dem Aspekt der ästhetischen Grundbildung gestalten wir unsere Lernumgebung mit den SchülerInnenrarbeiten. Die Beurteilung im Kunstunterricht erfolgt unter Berücksichtigung der folgenden Aspekte:
  • Handhabung und Umgang mit Materialien und Werkzeugen
  • Erlernen und Anwenden künstlerischer Techniken (z.B. Farben mischen und Strukturen zeichnen)

Im Vordergrund des Kunstunterrichts steht das kreative Handeln und die Freude am Gestalten. Dabei soll die Umwelt mit allen Sinnen erfasst werden und das praktische Handeln im Mittelpunkt stehen. Weiterhin dienen die produzierten Kunstwerke der Reflexionsmöglichkeit. Auch auf diese Weise findet Kunst- und Werkbetrachtung statt.

Englischunterricht ab Klasse 1

Die Schülerinnen und Schüler erhalten mit dem Schuleintritt eine Wochenstunde Englisch in Form einer AG. Der Unterricht orientiert sich an den fachdidaktischen Anforderungen, die für den Grundschulunterricht definiert sind. Er ist einsprachig und behandelt die Themenkreise, die für die Klassenstufen 3 und 4 im Rahmenplan vorgegeben sind.  Der landeskundliche Aspekt (z.B. kulturelle Besonderheiten) ist integriert. Spiele, Reime und Lieder ergänzen den Unterricht und betonen den Schwerpunkt des Hörens und Sprechens. Die Schrift hat allenfalls eine unterstützende Funktion.

Die Eltern finanzieren diese AG durch eine einmalige Zahlung von ca. 50€ pro Jahr. Die Gelder laufen über gesondertes Konto. Die Verantwortung liegt bei der Schule.
Durch diese Organisationsform sind  sowohl Spenden als auch Zuschüsse möglich. Überschüsse werden auf das nächste Jahr übertragen und fließen in die Kalkulation ein.

Die Lehrkräfte werden von der Schulleitung ausgewählt, wobei besonderer Wert auf die fremdsprachliche Kompetenz gelegt wird. Bekommt die Schule einen englischsprachigen Assistant Teacher,  wird dieser in die Unterrichtsarbeit eingebunden.

Die externen Lehrkräfte stellen sich, wenn es gewünscht wird, auf den Elternabenden vor und erläutern die Ziele des Unterrichts. Sie lernen die Unterrichtsrituale bei den Klassenlehrerinnen kennen.

Die Schule entwickelt ein Curriculum, das spiralförmig angelegt ist und ein Fundamentum definiert. Somit werden die Themenkreise immer wieder angesprochen und Wortschatz und Strukturen jährlich wiederholt und erweitert.

Ab Klasse 3 ist Englisch reguläres Unterrichtsfach, deshalb sollten möglichst alle Kinder an der AG teilnehmen.


Ziele des Unterrichts:

  • Entwickeln des Hörverstehens innerhalb sich wiederholender Themenkreise
  • Kenntnis eines definierten Wortschatzes und definierter Strukturen als Fundamentum
  • Kennenlernen von authentischen Liedern und Reimen
  • Hörverstehen (Globalverständnis) von authentischen Bilderbüchern
  • Kennenlernen von landesüblichen Bräuchen und Festen
  • Die Schrift als Lernhilfe nutzen
  • Bilder zur Unterstützung des Verständnisses nutzen

Das jahrgangsübergreifende Lernen stellt den Fremdsprachenunterricht vor hohe Anforderungen.
Durch  mehr oder weniger komplexe Kommunikationssituationen wird eine Differenzierung erreicht.

4.3. Eingangsphase

Jedes  Grundschulkind ist einmalig. Es hat sein eigenes Lerntempo, unterschiedliche Interessen, Stärken und Schwächen. Die Kinder kommen mit unterschiedlichen Erfahrungen in die Schule. Das Konzept Eingangsphase ist eine Antwort auf diese Herausforderungen. Im Schleswig-Holsteinischen Schulgesetz ist die flexible Eingangsphase gesetzlich verankert. Das Gesetz besagt, dass schulpflichtige Kinder und solche, die auf Antrag der Eltern vorzeitig eingeschult werden, in der Regel entsprechend ihrer Belastbarkeit und ihres Entwicklungsstandes individuell gefördert werden.

In der Praxis bilden die Klassenstufen 1 und 2 der Grundschule eine pädagogische Einheit. Die Schüler können die Eingangsphase in ein, zwei oder drei Jahren durchlaufen.    

 

Lernen in der Eingangsphase:

Um jedem Kind sein individuelles Lerntempo zu ermöglichen, wird in offenen Unterrichtsformen differenziertes Arbeitsmaterial zur Verfügung gestellt. Dadurch wird auch das selbstständige Lernen gefördert und gefordert.

Umsetzung:

  • Personelle Umsetzung
    • Jede Klasse hat  mindestens 2 Stunden doppelt besetzten Unterricht mit einer festen Fachlehrkraft.
  • Räumliche Umsetzung
    • Es werden möglichst 2 Räume bereitgestellt, die durch ihre Ausstattung und Größe den offenen Unterrichtsformen  gerecht werden.
  • Stundenplantechnische Umsetzung
    Das Lernen mit offenen Lernformen setzt eine hohe Selbst-, Sozial- und Methodenkompetenz voraus. Für offene Lernformen gibt es möglichst täglich eine Blockung von 2 Unterrichtstunden. (siehe Methodenkompetenz)
    Offene Unterrichtsformen tragen der  Differenzierung Rechnung und werden in der Eingangsphase so häufig wie möglich eingesetzt:
    • Planarbeit
    • Lernen an Stationen
    • Einzel-, Partner- und  Gruppenarbeit
    • Gesprächskreis

Inhaltliche Ziele der Fächer Mathematik, Deutsch und HWS sowie die zu erbringenden Leistungsnachweise sind den Ausführungen über die Fächer zu entnehmen.

4.4. Förderkonzept

Das Instrument der individuellen Lernförderung ist vorrangig der Lernplan.
Die Eingangsphase mit der unterschiedlichen Verweildauer berücksichtigt im besonderen Maße die Individualität der Kinder.
Förderung kann notwendig werden in folgenden Bereichen:

Bereiche

in Fördergruppen

im Klassenverband

Motorik

Wahrnehmung

Psychmotorisches Turnen

Hörschule

Übungen zur Feinmotorik

Übungen zur Grobmotorik

evtl. Dämmmaßnahmen

Lesen und Schreiben

Deutschtraining in kleinen Gruppen

Lesestunden

s. Deutsch

Mathematik 

 Mathetraining in kleinen Gruppen

s. Mathematik

Hochbegabung

Lerngruppe „4+1“ (Beitritt in den Verein ist erforderlich)

Forschendes Lernen

Arbeitsgemeinschaften

 

Sonderpädagogische Förderung ohne Schwerpunkte

 

Präventiver Förderplan für die

E-Phase

Integrative Maßnahmen bei  Förderbedarf ab Klasse 3

(s. Integration)

 

4.5.  Inklusion

Das Land Schleswig-Holstein sieht eine gemeinsame Beschulung aller Kinder vor. Das heißt, dass Kinder mit individuellem Unterstützungsbedarf und sonderpädagogischem Förderbedarf mit Regelschulkindern in einer Klasse unterrichtet werden.

Vorschulische Prävention
Durch einen engen Kontakt zu den Kindergärten im Einzugsbereich der Schule und die Bereitstellung von Stunden zur Förderung und Festigung der  „schulischen Vorläuferfähigkeiten“ besteht bereits im letzten Kindergartenjahr die Möglichkeit, Entwicklungsverzögerungen bei Kindern festzustellen und diese entsprechend zu fördern. Mit der Unterstützung und Beratung der Lehrkräfte der Helene-Dieckmann-Schule werden z.B. sprachliche Probleme genauer diagnostiziert und Kinder durch die Sprachheillehrkräfte  therapeutisch gefördert. Auch in weiteren Entwicklungsbereichen wie Motorik, Wahrnehmung und emotional-sozialer Entwicklung besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen Regel- und Sonderschullehrern. So können Eltern und Erzieher möglichst umfangreich beraten werden. 

Verweildauer in der Eingangsphase
Kinder kommen mit unterschiedlichen Kenntnissen und Fähigkeiten in die Schule.  Einige von ihnen lernen schneller und andere benötigen mehr Zeit. Auf diese unterschiedlichen Startbedingungen nimmt das Konzept der Eingangsphase Rücksicht.
Die ersten zwei Schuljahre werden als pädagogische Einheit gesehen und können in einem, zwei oder drei Schuljahren durchlaufen werden. Entscheidend ist dabei die Lern- und Leistungsfähigkeit der Kinder. Schulanfänger mit Auffälligkeiten im Wahrnehmungsbereich, der Sprache, der Konzentration, der sozial-emotionalen Entwicklung oder auch im Lernen können, wenn es erforderlich ist, bis zu drei Jahren in der Eingangsphase verbleiben. Das dritte Jahr wird nicht auf die Gesamtdauer der Schulbesuchszeit angerechnet.

Vom Lernplan zum Präventiven Förderplan
Der Lernplan dient in der Grundschule zur individuellen Förderung eines einzelnen Kindes. Treten beispielsweise Schwierigkeiten in einem oder mehreren schulischen Bereichen auf, erstellt die Lehrkraft der Grundschule einen Lernplan, in dem individuelle Ziele, die Art der Förderung (z.B. Umfang und Material) und ein konkreter Zeitplan für die Förderung festgelegt werden. Der Lernplan wird gemeinsam mit allen beteiligten Lehrkräften, den Eltern und, wenn es sinnvoll erscheint, auch mit dem betroffenen Kind besprochen. 
Stellt sich im Verlauf der nächsten Lernplangespräche heraus, dass ein Kind doch umfänglichere Unterstützung durch eine Sonderschullehrkraft benötigt und die angestrebten Ziele nicht erreicht werden konnten, wird eine Lehrkraft des Förderzentrums hinzugezogen. In Zusammenarbeit mit den betroffenen Kolleginnen und Kollegen wird der Lernplan dann in einen Präventiven Förderplan umgewandelt, in dem ebenfalls Art und Umfang der Schwierigkeiten, Ziele der Förderung,  Fördermöglichkeiten und ein Zeitplan festgelegt werden. Dieser individuelle Präventive Förderplan wird mindestens zweimal pro Schuljahr reflektiert, verändert und mit Eltern und Lehrkräften besprochen.
Der Präventive Förderplan dient ebenso wie der Lernplan dazu, einem Kind mit individuellen Schwierigkeiten (z.B. sprachlicher Bereich, mathematischer Bereich, emotional-sozialer Bereich etc.)  ein Unterstützungsangebot zu bieten, das ihm möglichst eine weitere Teilnahme am Regelschulstoff ermöglicht und Lernversagen verhindert.

Festlegung von sonderpädagogischem Förderbedarf
Sonderpädagogischer Förderbedarf besteht dann, wenn einem Unterstützungsbedarf im Rahmen des Präventiven Förderplans mit den Mitteln der Grundschule nicht entsprochen werden kann und somit die Anforderungen der Grundschule nicht erreicht werden. Dies bedeutet, dass aufgrund einer Beeinträchtigung Maßnahmen zur Entwicklungs- und Bildungsförderung notwendig werden. Die jeweilige Beeinträchtigung erfordert unter Umständen spezifische Hilfestellungen, die nur durch Lehrer mit einer entsprechend spezialisierten Ausbildung geleistet werden können. Kinder mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt werden an der CRS grundsätzlich in Präventiv-klassen oder Integrationsklassen unterrichtet, da dort die kontinuierliche Unterstützung durch eine Sonderschullehrkraft gewährleistet ist.

Schwerpunkte des Förderbedarfs
An der CRS werden z.Zt. Kinder mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten in den Präventivklassen und in den Integrationsklassen gefördert:

  • Förderschwerpunkt „Sprache“
  • Förderschwerpunkt „Emotional-soziale Entwicklung“
  • Förderschwerpunkt „Lernen“
  • Förderschwerpunkt „Hören“
  • Förderschwerpunkt „Unterricht von Schülerinnen und Schülern mit autistischen Verhaltensweisen“

Hörschule
Die Hörschule ist ein spezielles Förderangebot der Helene-Dieckmann-Schule für
Kinder mit auditiven Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen, die im Kindergarten,  während der Einschulungsuntersuchungen und im Lese- und Schreiblernprozess der Eingangsphasenklassen auffallen.  Diese Schülerinnen und Schüler werden einmal pro Woche mit

  • speziellen therapeutischen Spielen und Arbeitsmaterialen zur phonologischen Bewusstheit,
  • den Computerprogrammen (Audiolog 3 und Audilex) und
  • einem Ordnungsschwellentrainer („Brain-Fit-Easy“)
    gezielt gefördert. Dieses Wahrnehmungstraining findet grundsätzlich in einer konsequenten Unterstützung der Interaktionsfähigkeit statt. An der CRS gibt es z.Zt. zwei Hörschulkurse.  

Inhalte
Folgende Bereiche der auditiven Wahrnehmung können in der Hörschule gezielt gefördert werden:

  • Richtungshören
  • Trennung von Nutz- und Störschall
  • Dichotisches Hören (mit beiden Ohren (binaural) zwei verschiedene Sprachinformationen gleichzeitig aufnehmen und verstehen können)
  • Auditive Aufmerksamkeit
  • Auditive Synthese (aus Einzelelementen eine akustische Gestalt bilden können)
  • Auditives Gedächtnis
  • Erkennen und Unterscheiden von Geräuschen und Lauten

Die Umsetzung derInklusion
Um Kinder mit besonderem Förderbedarf  entsprechend fördern zu können, ist eine Doppelbesetzung mit einer Förderschullehrkraft in den Kernfächern anzustreben.
Die CRS verfügt über  Gruppenräume, um den Unterricht entsprechend strukturieren zu können.  Die Bildung der Lerngruppe wird mit allen beteiligten Lehrkräften und den Schulleitungen der CRS sowie der Helene-Dieckmann-Schule besprochen.

Teambildung und Zusammenarbeit
In der CRS arbeiten Förderschullehrkräfte und Regelschullehrkräfte eng in einem Team zusammen, dabei ist eine optimale Unterrichtsversorgung sehr wichtig. Das Team dieser Lehrkräfte legt die Aufgabenbereiche innerhalb der Klasse gemeinsam fest und setzt auch das Regelsystem der Klasse/Schule gemeinsam um.
Alle Schülerinnen und Schüler sollen unter Berücksichtigung des gemeinsamen Regelsystems zu einer produktiven und konfliktarmen Zusammenarbeit finden.

Elternkontakte
Für Eltern mit Kindern, die einen Präventiven Förderplan haben oder deren Kinder in einem anerkannten Förderschwerpunkt beschult werden, ist ein enger Kontakt zu den Lehrkräften der Klasse besonders wichtig.  Mindestens zweimal pro Schuljahr, bei Gesprächsbedarf auch darüber hinaus, finden  Elterngespräche zu den jeweiligen Präventivplänen, bzw. Förderplänen statt.
Die Elterngespräche werden mit der Förderschullehrkraft und der Regelschullehrkraft geführt.

 

4.6. Methodenkompetenz

Die Intensivierung des selbständigen Lernens erfordert von den Schülern ein erhöhtes Maß an Methodenkompetenz. Diese lässt sich grundsätzlich in vier unterschiedliche Bereiche aufteilen:

  • Nachdenken über Lernen und Lernprozesse
  • Informationsbeschaffung und –Erfassung
  • Informationsverarbeitung und –Aufbereitung
  • Arbeitszeit- und Lernplanung

Um diese Kompetenzen gezielt anzusteuern, sollen in der Unterrichtsorganisation folgende Formen angeboten werden:

  • Gruppenarbeit
  • Partnerarbeit
  • Wochenplanarbeit
  • Lernbuffet und –Theke
  • Stationsarbeit

Innerhalb dieser Organisationsformen werden unterschiedlichste Arbeitstechniken trainiert, wie zum Beispiel Ordnung am Arbeitsplatz, Nachschlagen, Entscheidungen treffen, Fragen formulieren, Zeit einteilen oder auch Heft gestalten.

Die Förderung der Methodenkompetenz kann phasenweise zum vorrangigen Lerngegenstand werden, während fachspezifische Inhalte in den Hintergrund treten können.

Ein schulinternes Methodencurriculum für alle Klassenstufen wird erarbeitet.

4.7. Medienkompetenz

Wir wollen nicht auf Primärerfahrungen der Kinder mit Medien verzichten, und wollen sie mit der sinnvollen Nutzung neuer Medien vertraut machen. Die Kinder müssen den Umgang mit dem Computer und dem Internet lernen, um in einer digitalisierten Welt bestehen zu können.
Die Arbeit mit dem PC in den Medienecken bietet Möglichkeiten eines selbstgesteuerten und –bestimmten Lernens und einer Informationsbeschaffung , die in zukünftige Formen lebenslangen Lernens einführen kann. Die Nutzung des Internets bietet den Schülern Chancen der Information, Präsentation und Kommunikation. Besonders die Fülle der Informationen und ihre Aktualität ist eine große Bereicherung für den selbstgesteuerten Lernprozess.

Fachcurriculum Digitales Lernen

Klassenstufe

Thema

Medien

Kompetenzen

E-phase

Umgang mit dem Computer

  • die Computeranlage
  • Hoch- und Runterfahren des Computers
  • Programme starten
  • Bedienung Tastatur und Maus
   

E-phase

Lernprogramme

  • Kennen lernen verschiedener fachspezifischer Lernsoftware

Antolin

 

E-phase

Textverarbeitungsprogramm

  • einfache Form der Textverarbeitung mit Word

MS Word

 

3 und 4

Umgang mit dem Computer

  • die Tastatur
  • Ordner und Dateien anlegen und verwalten
   

3 und 4

Lernprogramme

Aktuelle Programme, wie:

  • Rechtschreibprogramm
  • Leseprogramm
  • Matheprogramm

z.B.:

  • Klex
  • Lernwerkstatt
  • Budenberg
  • Lessmann, Alfons
  • Antolin
 

3 und 4

Textverarbeitungsprogramm Word

  • einen Text schreiben
  • einen Text speichern
  • einen Text öffnen
  • einen Text gestalten
  • eine Grafik einfügen

MS Word

 

3 und 4

Internet

  • Sicherheit und Gefahren
  • mit einem Browser (Internetprogramm arbeiten)
  • unter Anleitung im Internet recherchieren
   

In Zusammenarbeit mit der VHS kann ein Tastaturlehrgang angeboten werden.

 

4.8. „Gesunde Schule“

Basierend auf den pädagogischen Grundgedanken möchten wir die Kinder auf dem Weg zu einem selbstbewussten Menschen begleiten und in folgenden Bereichen unterstützen, denn starke Kinder sind fit für das Leben!

Soziales Miteinander:

  • Konfliktverhalten, Sozialtraining, Streitschlichtung 
    Da es in jedem großen sozialen Gefüge, wie auch der Schule, naturgemäß zu Konflikten kommt, sind Strategien erforderlich, Konflikten gewaltfrei zu begegnen und Lösungsmöglichkeiten zu erkennen.
    Kinder müssen lernen, Gefühle zu verbalisieren,  Konflikte zu benennen, sie gewaltfrei  zu lösen und soziale Kontakte aufzubauen.
    Das Bearbeiten von Konflikten ist Teil der Streitkultur der Klasse.
    Ausgewählte Module aus unterschiedlichen Programmen  (z.B. PIT, Fit und stark fürs Leben) werden eingesetzt, um die angestrebten Ziele zu erreichen.
  • In den Klassenstufen 3 und 4 können Kinder sich zu Streitschlichtern ausbilden lassen.
  • Die Schulregeln
    Regeln geben Kindern Orientierung und Halt.  Sowohl in Klausdorf als auch in Stift wurden  entwickelt.
  • Erste Hilfe
    In der dritten Klassenstufe werden die Kinder zu Ersthelfern und Ersthelferinnen ausgebildet und übernehmen die Versorgung kleinerer Wunden während der Pausenzeiten. (Nur Klausdorf)
  • soziales Engagement (Asante)
    Die CRS hat eine Patenschaft zu einer Schule in Afrika übernommen. Hierzu finden unterschiedliche Aktionen (z.B. Sammlungen, Basare) statt.
  • Selbstwertschätzung und Akzeptanz der eigenen Persönlichkeit
    Die SchülerInnen sollen sich bewusst sein, dass jede Persönlichkeit geprägt wird durch ihre Stärken und Schwächen. Es muss hier darum gehen, sich Stärken und Schwächen bewusst zu machen und selbstbewusst sowie verantwortungsbewusst damit umzugehen. 

Bewegung
Bewegung ist für jede Form des Lernens unabdinglich und ein wichtiger Bestandteil für ein gesundes Heranwachsen und Leben. Bewegungsangebote innerhalb des Unterrichtes und für die Pausen ( z.B. Sportfeste, aktive Pause, Schulhofangebote) sind in dem Baustein „Sportunterricht“ formuliert.

Entspannung
Die Klassenräume bieten Rückzugsmöglichkeiten in Form von z.B. Leseecken, Malecken, Bastelecken u.ä.. Der Unterricht ist so ausgerichtet, dass Phasen der An- und Entspannung in einem ausgeglichenen Verhältnis stehen.
Im Bereich Bewegung und Entspannung werden außerschulische AGs, wie Tai Chi und Samba, angeboten.

Ernährung
Das Thema Ernährung ist thematisch im fächerübergreifenden Unterricht verankert. Außerschulische Lernorte und vorstellbare Vorhaben wären: Besuch Hof Kubitzberg, Aid Ernährungsführerschein, gesundes Schulfrühstück, Schulgarten, Kooperation mit Krankenkassen.

Die genannten Vorhaben und Themenkreise werden besonders in den Fächern Religion, HWS, Musik und Sport bearbeitet. Sie sind in den Ausführungen zu den Fächern wieder zu finden.

5. Kooperation im vorschulischen Bereich

Der Übergang von der Kindertagesstätte in die Schule ist für die Kinder ein wichtiger Schritt. Für die Kontinuität des Entwicklungs- und Lernprozesses tragen Kindertagesstätte und Schule gemeinsam die Verantwortung. Dieser Verantwortung stellen sich alle Beteiligten durch ihre Zusammenarbeit. Unsere gemeinsame pädagogische Aufgabe ist es, die Kinder in ihren unterschiedlichen Entwicklungsstadien wahrzunehmen, sie zu unterstützen und den Übergang nicht zum Bruch sondern zur Brücke werden zu lassen.

Gemeinsam wollen wir erreichen, dass

  • der Schulanfang eine gestaltete Übergangsphase wird, und die Kompetenzen der Erzieherinnen und Lehrerinnen in gegenseitiger Akzeptanz für die Kinder ausgeschöpft werden.
  • die persönlichen Eigenarten und die Entwicklungs- und Lerngeschichte eines jeden Kindes berücksichtigt werden.
  • wechselseitig und kontinuierlich Informationen ausgetauscht, Fragen aufgenommen und Ideen entwickelt werden.
  • die zukünftigen Erstklässler Unterrichtssituationen erleben und eventuelle Ängste abbauen können.
  • Fördermöglichkeiten auch im vorschulischen Bereich genutzt werden
  • eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern stattfindet.

Durchführung und Organisation
In einem Arbeitskreis arbeiten Mitarbeiterinnen aller Altenholzer Kitas und der Claus-Rixen-Schule an den gemeinsamen Zielen.

  • Regelmäßige Kontakte unterstützen Lehrkräfte die Erstellung eines Kompetenzprofils für jedes Kind (z.B. durch Diagnostische Einschätzungsskalen).
  • Die gemeinsamen Gespräche der Schulleitung/Kita und Eltern beruhen auf diesem Kompetenzprofil.
  • Gemeinsame Fortbildung erhöht die Kompetenz.
  • Ein Infoabend für die Eltern aller Schulanfänger  hilft, das Jahr vor der Einschulung gut zu begleiten 
  • Die Eltern werden über erwartete Fähigkeiten und Kompetenzen (Vorläuferfähigkeiten) bereits vor Schuleintritt informiert.
  • Die Eltern erhalten umfassende Information über den formalen Ablauf der Einschulung
  • Unterstützung der Eltern durch Transparenz der Zusammenarbeit mit den Kitas.
  • Die künftigen Erstklässler nehmen an gemeinsam geplanten und durchgeführten Unterrichtsstunden teil.
  • Die Schule stellt nach Möglichkeiten Räumlichkeiten (Sporthalle, Klassenräume) für zukünftige Erstklässlergruppen.

 

6. Einschulungsverfahren

Organisation

Alle Kinder, die bis zum 30.6. das sechste Lebensjahr vollendet haben, sind schulpflichtig und erhalten von der Gemeinde die Aufforderung zur Anmeldung.
Es können auch Kinder angemeldet werden, die bis zum 31.12. das sechste Lebensjahr vollenden, über deren Aufnahme entscheidet die Schulleitung. (Kann-Kinder)
Die Termine für die  Anmeldung ( mit Geburtsurkunde des Kindes ) vergeben  unsere Sekretärinnen Frau Peers und Frau Thiede.

Weitere wichtige Termine werden auf  der Homepage, in den Altenholzer Nachrichten und der örtliche Presse veröffentlicht.

Unsere vielfältigen Kontakte im Vorfeld der Einschulung und die Ergebnisse des Einschulungsspiels (für einige Kinder) liefern uns ein umfassendes Bild des Kindes. Das Einschulungsspiel bietet die Möglichkeit für die zukünftigen Erstklässler, in kleinen Gruppen in spielerischer Form  unterrichtsähnliche Situationen zu erleben und eventuelle Ängste abzubauen.

Die Kompetenzprofile (DES oder Beobachtungsbögen/Beobachtungsskalen) der einzelnen Kinder finden Berücksichtigung bei der Einteilung der Klassen und geben den künftigen LehrerInnen Orientierung.
Die Kenntnis der Kinder und ihres Entwicklungsstandes hilft uns bei

  • der Zusammensetzung der Klassen.
  • der Planung von innerschulischer Förderung.
  • inhaltlicher Planung des Unterrichts.
  • Fragen der Unterrichtsorganisation.
  • der Einleitung außerschulischer Maßnahmen.

Einschulungsspiel

Das Einschulungsspiel wird in kleinen Gruppen durchgeführt und von drei Lehrkräften begleitet, wobei eine Lehrkraft über eine sonderpädagogische Ausbildung verfügt.
Das Lehrerteam beobachtet die Kinder in verschiedenen Situationen.
Wie verhält sich das Kind in dieser Situation?
Hört es bei den Aufträgen zu?
Kann es sich eine Zeit lang konzentrieren?
Wie spricht es?
Wie geht es mit Stift und Schere um?
Wie bewegt es sich?
Wie geht es mit Farben und Formen um?
Wie steht es mit der phonologischen Bewusstheit und anderen Vorläuferfähigkeiten?

Die Auswertung wird bei Bedarf mit der Schulleitung besprochen. Bei Auffälligkeiten werden die Eltern in Hinblick auf sinnvolle Maßnahmen beraten.

Erster Elternabend

Sollten die Klasseneinteilungen aus organisatorischen Gründen noch nicht erfolgt sein, werden sie hier bekannt gegeben. Nach einer gemeinsamen Informationsveranstaltung, bei der unter anderem der Schulweg der Kinder besprochen wird,  schließen sich klasseninterne Elternabende an. Hier sollen anstehenden Fragen der Eltern geklärt werden. Die Klassenleitungen geben Materiallisten aus.

Erster Schultag

Nach einer kleinen Feier und der Einteilung der Klassen haben die Schülerinnen und Schüler ihren ersten Unterricht. Die Eltern werden von den Eltern der zweiten Klassen auf dem Schulhof bewirtet. Die Feier endet bzw. beginnt mit einem Gottesdienst in der Stifter Kirche.

Vorläuferfähigkeiten

Immer wieder zeigen Eltern Interesse daran zu erfahren, was Kinder vor der Einschulung können sollten, um so ihre Kinder gezielt für den Schulbeginn unterstützen zu können. Wir haben aus diesem Grund einmal die Vorläuferfähigkeiten zusammengestellt.

Vorläuferfähigkeiten für die Bereiche Lesen und Schreiben:
Die Kinder sollten

  • optisch ähnliche Buchstabengestalten erkennen und voneinander unterscheiden können.
  • Buchstabenlaute aus Wörtern heraushören und erkennen, ob sich der Laut am Anfang, in der Mitte oder am Ende des Wortes befindet.
  • Buchstabenlaute voneinander unterscheiden können, auch klangähnliche Laute.
  • unterschiedliche Buchstabenlaute sprachlich realisieren können.
  • Buchstabengestalten schreibmotorisch wiedergeben können.
  • über eine angemessene Stifthaltung verfügen.
  • rhythmische Gliederungen, wie Silben akustisch erfassen.
  • in der Lage sein, Reime zu bilden.
  • Buchstaben- und Lautfolgen optisch und akustisch im Sprachgedächtnis speichern und wieder abrufen können.

Vorläuferfähigkeiten für den Bereich Mathematik:
Die Kinder sollten

  • Zusammenhänge im Bereich „größer“ und „kleiner“ erkennen.
  • eine Vorstellung ihres Körperschemas haben.
  • „rechts“ und „links“ unterscheiden können.
  • nach bestimmten Kriterien etwas sortieren können, z.B. nach Farbe, Form, Größe.
  • zwei Mengen mithilfe der 1:1-Zuordnung zuordnen und bestimmen können, welche Menge größer, bzw. kleiner ist.
  • klare Vorstellungen von den Begriffen „mehr“ und „weniger“ haben.
  • erkennen, dass sich eine Menge, z.B. von Plättchen, nicht verändert, auch wenn sie auseinander- oder zusammengeschoben wird.
  • Mengen simultan bis 5/6 erfassen
  • sicher bis 10 vorwärts und rückwärts zählen.

Sprachliche Schulreife:
Die Kinder sollten

  • deutlich sprechen (Alle Laute und Lautverbindungen fehlerfrei sprechen).
  • Dinge richtig benennen und treffend beschreiben können („Das ist ein Apfel. Er ist rot und rund. Er schmeckt gut.“).
  • Dinge benennen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten herausfinden können („Lisa hat auch einen Pullover an, meiner hat rote Streifen, ihr Pulli ist gelb.“).
  • Gesprochenes inhaltlich erfassen und danach handeln können („Gehe bitte zum Regal und hole das Bilderbuch mit dem Elefanten und der Maus.“).
  • Gehörtes richtig wiedergeben können ( Liedtext, kleine Verse  wiederholen)
  • Verständlich und zusammenhängend erzählen können („Gestern haben wir Geburtstag gefeiert. Erst haben wir Kaffee getrunken und dann gespielt.“).
  • Bedürfnisse und Wünsche sprachlich formulieren können („Ich habe Hunger, ich möchte ein Brot essen.“).
  • Fragen formulieren können („Kannst du mir helfen? Weißt du wie spät es ist ?“).
  • Gefühle und Erlebtes sprachlich wiedergeben können („Maike ist lieb, sie hat mir beim Aufräumen geholfen. Ich bin traurig, weil keiner mit mir spielt.“).
  • Konflikte sprachlich lösen können („Ich war zuerst auf der Schaukel. Du darfst nach mir schaukeln.“).
  • Gespräche führen, Gesprächsregeln einhalten, Rücksicht nehmen, wenn andere sprechen (Jemandem zuhören können, auf Erzähltes entsprechend antworten können).

 

 

7. Betreuungsangebote

Sowohl am Standort Klausdorf als auch am Standort Stift gibt es Betreuungsangebote, die  von der Gemeinde Altenholz vorgehalten werden.

Die Betreuungszeiten an beiden Standorten umfassen den Zeitraum von 7.00 Uhr bis 8.00 Uhr sowie von 12.00 Uhr bis.

Für einen Teil der Ferien bietet die Gemeinde Altenholz ebenfalls Betreuung an.

Die Belegung der freien Plätze in der Betreuten Grundschule wird nach der jeweiligen Satzung und Entgeltordnung über die Gemeinde Altenholz vorgenommen. Es werden unterschiedliche Betreuungsmodule angeboten.

Pädagogische Konzeption

Die Arbeit in der Betreuten Grundschule richtet sich nach einem pädagogischen Konzept, in dem die Bedeutung des Spielens einen großen Stellenwert einnimmt.
Folgende Ziele sollen vorrangig  erreicht werden:

  • Die Kinder sollen sich als Persönlichkeiten erleben.
  • Sie lernen rücksichtsvolles Verhalten als eine Möglichkeit des Miteinanders zu schätzen und zu praktizieren.
  • Sie lernen Strategien zur Lösung von Konflikten.
  • Sie lernen kooperatives Handeln.
  • Sie lernen, Regeln anzuerkennen und einzuhalten.
  • Sie lernen, sich in andere einzufühlen und sich gegenseitig Hilfe zu geben.
  • Sie sollen Angst und Unsicherheit abbauen.
  • Selbstbewußtsein und Selbstsicherheit sollen verstärkt werden.

Räumliche und inhaltliche Ausgestaltung geben gezielte Anreize zur Entwicklung von Kreativität und Phantasie, die ausgehend von den Fähigkeiten und Ideen der Kinder in Projektarbeit umgesetzt werden.

Ausstattung der Betreuten Grundschule

In der Betreuten Grundschule werden sinnvolle spielerische und freizeitbezogene Aktivitäten initiiert, die den Bedürfnissen der Kinder gerecht werden und ihnen sowohl Entspannung, auch durch musische Angebote, als auch Förderung anbieten.

Die Räumlichkeiten sind so gestaltet, dass sich Kinder rundum wohlfühlen können. Den Kindern stehen zur Verfügung:

  • Bewegungsraum
  • Raum für Stillarbeiten und Hausaufgaben
  • Werkraum
  • Experimentierbereich
  • Traumhöhle
  • Leseecken mit Bücherei
  • Klavier, Hammondorgel und weitere Musikinstrumente
  • Multifunktionsräume:
    • Bau- und Legoecke
    • Sand- und Matschecke
    • Bastel-, Mal- und Aktionstische
  • PC mit Lernprogrammen der CRS
  • Internet
  • Küche mit Frühstücksecke
  • Turnhalle und Musikraum nach Verfügbarkeit
  • Spielplätze der CRS und Spielehaus

 

8. AG-Angebote

Die AG-Angebote wechseln zum Teil jährlich. Als feste "Größen" haben sich folgende Arbeitsgemeinschaften etabliert:

In Klausdorf:

      • Englischer Chor
      • Deutscher Chor
      • Flötengruppe
      • Theater 
      • Englisch
      • Schulhund
      • Yoga
      • Qi Gong

 

In Stift:

    • Chor
    • Tanzen
    • Theater
    • Englisch

Darüber hinaus bieten wird Traingskurse sowohl in Deutsch als auch in Mathematik an.

 

9.   Aktuelle Schulentwicklung

Im Schuljahr 2014/2015

haben wir folgende Bereiche weiterentwickelt:

  • Veränderung der Eingangsphase (jetzt Klassenstufen 1 bis 4)
  • Schaffung eines verlässlichen Rahmens der Unterrichtszeiten (Klassen 1 /2: 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr; Klassen 3 /4 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr; Unterricht darüber hinaus darf angekündigt ausfallen)
  • Verlängerung der Betreuungszeiten in Stift (jetzt bis 16.30 Uhr)

Die Entwicklungsschwerpunkte für das Schuljahr 2015/2016 beschließt die Lehrerkonferenz im Oktober.

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Kontakt Klausdorf

Klausdorfer Str. 72-74
24161 Altenholz

Tel: 0431 - 2609600
Fax: 0431 - 2609626
Mail: claus-rixen-schule.altenholz@schule.landsh.de

Kontakt Stift

Posener Straße 39
24161 Altenholz

Tel: 0431 - 26096120
Fax: 0431 - 26096123  

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